„Tod im Rheinfall“ – Kriminalroman ab 19. September 2013 erhältlich

Am Donnerstag, 19. September 2013, kommt mein Krimi in die Buchhandlungen. Ich freue mich mächtig!
Er heisst „Tod im Rheinfall“ und erscheint im Emons-Verlag.
Ich habe alles gegeben, um eine spannende, schnelle und unterhaltende Geschichte zu schreiben.
Also bitte, gehet hin und kaufet! – Umso mehr, als es ein Taschenbuch ist und nicht alle Welt kostet!
Viel Vergnügen!

Das schreibt der Verlag:

Explosiver Zündstoff aus der nördlichsten Stadt
der Schweiz
Tod im Rheinfall
Kriminalroman
Zwei Morde erschüttern die Region um Schaffhausen, die Polizei
ermittelt in alle Richtungen. Auch Journalist Cobb recherchiert.
Was zunächst wie das Werk eines Serientäters aussieht,
entpuppt sich bald als Vorbereitung auf ein heimtückisches
Attentat. Als Cobb realisiert, dass er einer großen Sache
auf der Spur ist, ist es fast schon zu spät. Denn jetzt steht
das Leben seiner Tochter auf dem Spiel . . .

Eine tödliche Verquickung von Religion und Politik
Walter Millns ist mit Tod am Rheinfall ein kriminalistischer
Wurf gelungen, der durch sein aktuelles Thema, seine vielschichtigen
Figuren und der lokalen Einbettung in die Region
um Schaffhausen von Beginn an fesselt. Es geht um Machenschaften
von Politik und religiösen Gemeinschaften. Aus diesem
Stoff entwickelt Millns eine hoch spannende Geschichte,
wobei aus den Perspektiven aller Figuren erzählt und so nach
und nach ein Netz gespannt wird, aus dem keine Figur entrinnen
kann. Bereits zu Beginn wird ein Spannungsbogen gelegt,
der bis zum Ende bravourös gehalten wird. Humorvoll
und zugleich raffiniert erzählt, überzeugt der Kriminalroman
auf ganzer Linie.

Walter Millns wurde 1963 in London geboren. Er wuchs in
Graz und Olten auf. Heute lebt er mit seiner Familie in Schaffhausen.
Er schreibt, inszeniert, zeichnet und hat dafür schon
Preise gewonnen. Im Sommer schwimmt er im Rhein, im
Winter spaziert er am Ufer entlang, dazwischen tritt er regelmäßig
mit seiner Lese-Formation »Donogood« auf.
Verlagsinformation
Kontakt: Emons Verlag Presseabteilung: Dominic Hettgen und Britta Schmitz
+49 221 56977-17/18, hettgen@emons-verlag.de und schmitz@emons-verlag.de

Köln: Emons Verlag 2013
ISBN 978-3-95451-171-6
256 Seiten
€ [D] 9,90 € [A] 10,20
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„Bloody Marys“ im Theater am Ring, Schaffhausen

Ich hatte das Vergnügen, das aktuelle Kurzstück der kleinen bühne Schaffhausen zu verfassen und zu inszenieren. Jetzt wird es aufgeführt:

Freitag, 3. Mai 18.30 Uhr (Türöffnung 18.00 Uhr)
Samstag, 4. Mai 17.30 Uhr (Türöffnung 17.00 Uhr)
Theater am Ring, Ebnatring 25, 8200 Schaffhausen

http://www.kleinebuehne.ch/bloody-marys

„Bloody Marys“ – das Stück
Annette, Betty und Lucie treffen sich, um gemeinsam einen ausgelassenen
Abend zu verbringen. Die Drinks stehen bereit, die Wohnung ist notdürftig
aufgeräumt und die Stimmung kommt in Schwung.
Hinter dem Sofa ruht Lucies Werk und harrt der Enthüllung.
Ein ganz normaler Damen-Abend.
Wirklich?
Denn das, was hinter dem Sofa liegt,
hat zwei Beine, trägt Schuhe und atmet nicht.
“Bloody Marys” ist eine unterhaltsame Komödie übers Fremdgehen, eine
Erbschaft und Frauen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen – und
zwar bis zum bittersten Ende.
“Bloody Marys” dauert rund dreissig Minuten und ist gern gesehen an
Familienfeiern, Geschäftsanlässen, Polterabenden und sonstige Festivitäten,
die einer Auflockerung bedürfen.

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„Die Fieberkurve“: Friedrich Glauser in der Psychi Münsterlingen

Vor vier Jahren hatte meine Bearbeitung des Glauser-Krimis „Die Fieberkurve“ im Schaffhauser Sommertheater Premiere. Nun geht das Stück da hin, wo Glauser einen grossen Teil seiner Zeit verbracht hatte: Ins Psychiatriezentrum Münsingen. Das Berner Sommertheater zeigt dort „Die Fieberkurve“. Hier ein Ausschnitt aus ihrer Homepage:

Der Verein Berner Sommertheater blickt auf die Gründung vor 30 Jahren zurück. Einige haben es sicher bemerkt: Unsere Hompage präsentiert sich aus diesem Anlass in neuem Gewand!

Zum 75. Todestag des Schriftstellers Friedrich Glauser, führen wir „Fieberkurve“ auf und erfüllen uns zu unserem Jubiläum, und hoffentlich auch Ihnen verehrtes Publikum, einen ganz speziellen Wunsch.

Seit 2006 ist das Casino des Psychiatriezentrums Münsingen (PZM) unsere Spielstätte. Der Schriftsteller Friedrich Glauser (1896 – 1938) verbrachte sechs Jahre im PZM, das er 1936 auch zum Schauplatz seines Romans „Matto regiert“ machte. 

In der Kriminal-Komödie „Fieberkurve“ nach dem Roman „Die Fieberkurve“ von Friedrich Glauser in einer Theaterfassung von Walter Millns probt eine Schauspieltruppe 1935 „Fieberkurve“ in Anwesenheit des Autors Friedrich Glauser. Diese Kombination und der spezielle Spielort ergeben eine schöne Hommage an den großartigen und feinfühligen Schriftsteller Friedrich Glauser.

Mehr auf der Homepage des Berner Sommertheaters: http://bernersommertheater.ch

Der Bericht dazu in der Bernerzeitung vom 19. April 2013: http://www.bernerzeitung.ch/kultur/theater/Fahnder-Studer-ueberlistet-das-Uebersinnliche-/story/28481598Image

Mit Fabienne Hoerni und Roberto Domeniconi: „Maskottchen. Von Schweinsohren, Häuten und Bräuten“

Es freut mich, “Maskottchen. Von Schweinsohren, Häuten und Bräuten” zusammen mit der Saxophonistin Fabienne Hoerni und dem Pianisten Roberto Domeniconi auf die Bühne zu bringen.

Fussball ist eine schöne Sache. Was aber, wenn der Verein unerwartet in die höhere Liga aufsteigt, aber kein Geld vorhanden ist, um neue Spieler einzukaufen? Ideen sind gefragt, und Ideen sind da.

Der Manager des Clubs bringt die Vorliebe der Präsidenten-Gattin für Schönheitsoperationen mit der Suche nach Sponsoren zusammen. Um Publicity zu schaffen, soll sie sich auf dem Fussballfeld einer öffentlichen Totalrenovation unterziehen. Die Frau ist mit dem Plan unter einer Bedingung einverstanden: Sacha, das Schosshündchen, soll künftig als Vereinsmaskottchen fungieren.

Es läuft alles nach Plan, bis das Vereinsmaskottchen während der Operation auf dem Spielfeld aus dem Dämmerschlaf erwacht und das Gesicht der Herrin mit einem Schweinsohr verwechselt.

Die Geschichte ist grotesk, absurd, und voll von schwarzem Humor. Sie wirft ein grelles Licht auf Fussballwahn, Mediengeilheit und Schönheitswahn, und auf die falsche Annahme, dass alles machbar ist und dass Risiko eine berechenbare Grösse sei. – Und es ist vor allem eine Geschichte über die Selbstoptimierung. Was es damit auf sich hat, lesen Sie bitte auf den folgenden Seiten.

„Maskottchen“ ist gleichzeitig eine Geschichte, die Spass macht;  an den Figuren und daran wie die Geschichte immer wieder ins Groteske, in Tabuzonen, ins Bizarre abtaucht ohne dabei plump zu werden oder den Unterhaltungswert und das Augenzwinkern zu verlieren.

 

Die Musik

Der Pianist Roberto Domeniconi ist in der improvisierten Musik und im Jazz zuhause. Sein Werk und sein Interesse sind sehr breit gefächert. Er arbeitet mit namhaften Vertretern (u. a. Harald Härter, Peter Schärli) der improvisierten Musik und der Jazzszene zusammen, komponiert Filmmusik, begleitet Autoren und Schauspieler an Lesungen und bei Theaterstücken und ist an der Jazzschule Luzern angestellt. Roberto Domeniconi wuchs in Schaffhausen auf.

Die in Olten lebende Saxophonistin Fabienne Hoerni lernte Domeniconi anlässlich dessen aktuellen Projektes „Der Grosse Bär – Das zirkumpolare Jazzorchester“ kennen. Fabienne Hoerni besuchte Masterclasses bei Joshua Redman, George Gruntz, Jim Hall, Michael Brecker, Kenny Werner und David Liebman. Auch sie ist die Zusammenarbeit mit Autoren gewohnt (u. a. Pedro Lenz, Peter Zeindler). Sie hat inzwischen einige Auszeichnungen erhalten.

Beide, Hoerni und Domeniconi sind auf diversen CD-Aufnahmen zu hören, die sie auf eigene Initiative eingespielt haben, oder auf denen sie als Musiker eingeladen wurden.

 

Die Uraufführung findet am 1. November 2012 im Haberhaus in Schaffhausen statt. Eine weitere Vorstellung folgt am 3. November 2012 am selben Ort. Danach ist das Trio bestrebt, auf Tournee zu gehen. Ein weiterer Fixpunkt ist ein Auftritt am Kulursommer 2013 in Schaffhausen.